[Webinaraufzeichnung] Recht auf Stadt

Konferenzen mit vielen Teilnehmenden sind in Zeiten von Corona ziemlich weit weg. Und doch ist es wichtig im Austausch zu bleiben, nicht trotz sondern wegen der gebotenen räumlichen Trennung. Denn aus der räumlichen Distanz darf keine soziale Distanz werden. Digitale Tools bieten hier Möglichkeiten, so lange das persönliche Treffen nicht sicher scheint. Wie es gut geht, zeigte gerade das Recht auf Stadt Forum 2020.

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der eigene Webinarraum - schnell und datensicher

Die letzten Wochen waren für viele in der Bildungsbranche aufregend. Nach dem Corona-Schock und dem überraschenden Aus für fast alle Präsenzveranstaltungen war guter Rat teuer. Noch immer schwanken viele zwischen Zoom, Microsoft Teams, Jitsi, BigBluButton, Adobe Connect und vielen weiteren Anbietern von Video- und Webinarsoftware. Doch gerade für kleine Bildungsträger sind große und teure Lösungen oft viel zu viel, aber die kleinen besitzen wenig Funktionen oder haben Probleme beim Datenschutz. Mit dem "virtuellen Klassenzimmer" bietet die Firma LimTec GmbH aus Augsburg eine datenschutzkonforme Lösung die vor allem durch ihre OpenSource-Ansätze überzeugen kann.

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[Reportage] "Ein bedauerlicher Ausbruch am rechten Rand der Gesellschaft"?

Als am  29. Mai 1993 bei einem Brandanschlag in Solingen fünf Frauen mit türkischen Wurzeln ermordet wurden, sprach die Politik von "einem bedauerlicher Ausbruch am rechten Rand der Gesellschaft". Dorch für viele in der Region war die Nacht ein tiefer Einschnitt und die daraus entstandene Debatte prägt bis heute die Gesellschaft.

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Studie "Jugend in Corona-Zeiten" veröffentlicht

Wie erleben Jugendliche die Corona-Krise? Ein Forschungsteam des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim und der Goethe-Universität Frankfurt hat in einer bundesweiten Studie Jugendliche ab 15 Jahren befragt. Zwei Ergebnisse stechen heraus: „Jugendliche wollen nicht nur auf die Rolle als Homeschooler*in reduziert werden“, so Tanja Rusack aus dem Hildesheimer Forschungsteam. Ihr veränderter Lebensalltag und ihre Sorge werden kaum wahrgenommen. Zudem, ergänzt Johanna Wilmes, die ebenfalls in dem Verbund mitarbeitet: „Die Jugendlichen sehen nicht, dass sie mit ihren Anliegen Gehör finden, die Beteiligungsformate von jungen Menschen scheinen nicht krisenfest“. Die jungen Menschen hätten den Eindruck, dass gegenwärtig die Erwachsenen allein entscheiden, wie sie in der Corona-Krise ihren Alltag zu gestalten haben.

Mehr zu der Studie auf der Homepage der Universität Hildesheim...

Wie die extreme Rechte versucht in Games mitzuspielen

Welche Rolle spielt Gaming in extrem rechter Politisierung? Und warum ist die Spiele-Szene so anziehend für diese toxische Gemeinde? Projektleiter Mick Prinz von „Good Gaming – Well Played Democracy“  wurde dazu von Belltower.News – Netz für digitale Zivilgesellschaft der Amadeu Antonio Stiftung.interviewt.

Über 43% der Deutschen spielen regelmäßig auf dem PC, der Konsole oder auf dem Smartphone.  Dabei werden die Diskussionen in den Spielen selbst und in den entsprechenden Online-Communitys zunehmend politisch. Mit dem 2020 gestarteten Projekt "Good Gaming - Well Played Democracy" analysiert die Forschungsgruppe Modellprojekte e.V. in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung, wie rechts-alternative Akteur*innen zunehmend versuchen, auf Gaming-Plattformen eine menschenverachtende Stimmung zu schüren.

Zum Interview

GG20: Spiel mit den Grundrechten - Demokratie spielerisch und kreativ erleben

Gerade in Zeiten, in denen wichtige Grundrechte für ein übergeordnetes Ziel eingeschränkt werden und sich Verschwörungstehoretiker*innen zu deren angeblicher Verteidigung mobilisieren, ist es spannend, sich diese Rechte noch ein mal genauer anzuschauen. Was zunächst trocken klingt, wird in dem Spiel "GG20" anschaulich und unterhaltsam und ist - ganz coronakonform - auch online spielbar.

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