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Politische Bildung und Corona

Die Corona-Pandemie hat das Leben von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einschneidend verändert.

Erste Studien verdeutlichen die zentrale Notwendigkeit einer Vielfalt von schulischen und außerschulischen politischen Bildungsangeboten und Handlungsräumen. Das Fazit der Studien: Die politische Problem-und KrisenwahrnehmungvonJugendlichen geht einher mit dem Eindruck, in den politischen Entscheidungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie nicht gehört worden zu sein (bundesweite JuCo Studie, Universität Hildesheim 2020). Ganz überwiegend verbinden Jugendliche mit der Corona-Krise negative Gefühle wie Angst, Verunsicherung, Ohnmacht und Zukunftssorgen (85% der Nennungen, Sinus-Jugendstudie 2020). Selbst wenn ein hohes Maß an Vertrauen in die Demokratie und in das politische Corona-Krisenmanagement besteht, fühlen sich viele Jugendlichen mit ihren Sorgen und Interessen politisch nicht ernstgenommen (bundesweite JuCo Studie, Universität Hildesheim 2020).

Die Aufgaben und Herausforderungen politischer Bildung haben sich durch die Corona-Pandemie vergrößert und vervielfältigt. Gleichzeitig gilt es unter erschwerten Bedingungen gute politische Bildungsarbeit zu leisten.

Diese Rubrik soll eine Orientierung und Hilfestellung bieten. Wir stellen Möglichkeiten und Anregungen zur dirgitalen Seminararbeit vor, teilen Aufrufe zur Konsolidierung der Träger in der Krise, weisen auf besondere (Re)Aktionen im Bereich der Jugendhilfe hin und berichten über aktuelle Studien.

 




Politische Jugendbildung ist ein Angebot
der Jugendbildungsreferent*innen von
Arbeit und Leben DGB/VHS e.V.

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