[Game] Through the Darkest of Times

Symbolbild | Photo by Sean Do on Unsplash und dem Logo von Causa Creations

In dieser Woche wollen wir hier im Blog ein paar Computerspiele vorstellen, die für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen geeignet sind. Heute: Through the Darkest of Times - ein historisches Widerstands-Strategiespiel im Berlin der NS-Zeit.

Im Spiel Through the Darkest of Times schlüpft die spielende Person in die Rolle einer:es Widerstandskämpfer:in. Die politische Grundausrichtung der spielbaren Charaktere reicht dabei von Anhänger:innen der Monarchie bis hin zu Anarchist:innen. Als Kopf einer Widerstandsgruppe müssen nun neue Mitstreiter:innen gewonnen werden, Aktionen oder Sabotagen geplant und durchgeführt werden und natürlich sollte man der Polizei sowie den NS-Schergen aus dem Weg gegehen. Im Verlauf des Spiels lernt man historische Personen kennen aber auch einiges die anderen Mitwiderstandskämpfer:innen.

Das Spiel verfügt über keine Kampfmodi und hat eine sehr bedrückende Grundstimmung. Die Grafik des Spiels ist sehr reduziert und der Zufall spielt eine große Rolle, es ist kein kooperatives Spiel und benötigt einige Stunden Spielzeit. Es ist sehr textlastig und hat eine USK-Empfehlung ab 12 Jahren.

Für wen ist es geeignet: Through the Darkest of Times eignet sich besonders gut für einen Einsatz bspw. in Seminarwochen mit einem thematischen Schwerpunkt auf NS-Zeit und/oder Widerstand.

Das Spiel kostet derzeit 14,99 € und kann bspw. bei Steam gekauft werden.

 

 

Die Jugendbildungsreferent:innen von Arbeit und Leben tauschen sich regelmäßig untereinander aus oder laden Fachreferent:innen zu einem Input ein. Bei unserem letzten Fachaustausch hatten wir zwei  Referenten des Instituts Spawnpoint zu Gast, die mit uns gemeinsam die Frage behandelten, wie sich Computerspiele in der politischen Jugendbildung einsetzen lassen. Diese Artikelreihe ist von dieser Veranstaltung inspiriert.

Rechtsextremismus, Medien & Digitales, Computerspiel, NS-Zeit, Widerstand


Politische Jugendbildung ist ein Angebot
der Jugendbildungsreferent*innen von
Arbeit und Leben DGB/VHS e.V.

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