Schwerpunkt 2019/2020:
Für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus

Wie wir mit den Themen soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen insbesondere in der Arbeitswelt Jugendliche gut und innovativ erreichen und gemeinsam das Recht auf Teilhabe für Alle und solidarisches Miteinander umsetzen können, ist von jeher eine Kernaufgabe der Bildungsarbeit von Arbeit und Leben. In den Jahren 2019 und 2020 werden wir dieses Themenfeld noch einmal stärker in den Fokus rücken.

„Für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus“ ist uns Leitspruch und Auftrag. Im Mittelpunkt unserer Arbeit liegt die Entwicklung und Erprobung von Seminaren der politischen Jugendbildung. Darüber hinaus wollen wir eine Podcastreihe realisieren, Materialien zu Klassismus entwickeln und neue Methoden zur Auseinandersetzung mit Rassismus in der Arbeitswelt erarbeiten.

Projekt „Berliner Demokratie verstehen und gestalten“: Angebote rund um die politische Bildung für und mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung

Eine lebendige demokratische Gesellschaft ist auf das politische Engagement aller angewiesen! Um dies zu gewährleisten richtet sich das Projekt „Berliner Demokratie verstehen und gestalten“ von ARBEIT UND LEBEN Berlin mit seinem Angebot an Jugendlichen mit Fluchterfahrung.

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[Material] Klassismus in der Arbeitswelt

Sozialer Status und soziale Herkunft  – Schlüsselbegriffe im Kontext „Klassismus“ – spielen eine entscheidende Rolle bei der Frage nach Chancen(-un)gleichheit und Diskriminierung, insbesondere auch im Arbeitsleben. In der diversitätsorientierten Bildungsarbeit gibt es eher wenige Konzepte und Materialien zum Thema. Daher hat die KJP Fachgruppe „Für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus" beim Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN ein Bildungsplakat und eine Handreichung entwickelt.

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Videoserie zum Jihadismus - "Jamal al-Khatib - Mein Weg" Staffel 2 erschienen

"Ich will ein Buch schreiben, um andere Jugendliche davon abzuhalten, nach Syrien zu gehen und sich dem Islamischen Staat anzuschließen", so die Worte eines inhaftierten Jugendlichen im Gespräch mit einem Mitarbeiter von Turn – Verein für Gewalt- und Extremismusprävention vor wenigen Jahren. Nach seinem Ausstieg aus der jihadistischen Szene wollte er sich dafür einsetzen, andere Jugendliche davor zu bewahren, die gleichen Fehler zu machen, die er in der Vergangenheit begangen hatte. Daraus entstand die Webvideoserie "Jamal al-Khatib - Mein Weg" deren 2. Staffel nun erschienen ist.

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[Material] What about class?

Der AK Politische Bildung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln hat eine Broschüre für Lehramtsstudierende zum Thema "What about class? Materialien und Methoden für eine klassenbewusste Bildung" erstellt. Die Broschüre bietet nicht nur spannende Texte sondern ist vor allem eine großartige Materialsammlung. 

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Broschüre erschienen: "Empowerment, Begegnung und Demokratie gestalten"

Im Projekt „Empowered by Democracy“ diskutierten ab 2017 Jugendliche in ganz Deutschland in verschiedenen Formaten über die Frage „Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben?“. Nach nahezu drei Jahren ziehen die Akteur*innen im Herbst 2019 Bilanz und blicken auf vielfältige Begegnungen, spannende politische Diskussionen und gemeinsame Aktivitäten zurück. Die neue Broschüre „Empowerment, Begegnung und Demokratie gestalten“ versteht sich als Abschlusspublikation von „Empowered by Democracy“.

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[Interview] "Politische Bildung steht jungen Menschen im Gefängnis ebenso zu wie allen anderen auch"

Die Sozial- und Erziehungswissenschaftler*innen Lisa Schneider (Universität Siegen), Dr. Anne Kaplan (TU Dortmund) und Prof. Karim Fereidooni (Ruhr-Universität Bochum) forschen derzeit gemeinsam zu politischer Bildung im Jugendstrafvollzug und Jugendarrest in Nordrhein-Westfalen (NRW). Im Interview sprechen sie über den Anspruch inhaftierter junger Menschen auf politische Bildung. Dabei geht es auch um das Verhältnis zwischen politischer Bildung und Präventionsarbeit beziehungsweise Deradikalisierungsarbeit. Sie diskutieren außerdem, ob oder in welcher Form eine emanzipatorische politische Bildung in einer repressiven und undemokratischen Institution möglich ist und wie die politische Bildungspraxis von ihrer Forschung profitieren kann.

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breit aufgestellt - Multiplikator_innen-Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

Vorstellungen sozialer Ungleichwertigkeit sind das verbindende Element extrem rechter Einstellungen. Diese prägen Strukturen, Handlungsmuster und Erscheinungsformen von Neonazis und Rechtspopulist_innen. Gleichzeitig finden sich dieselben ausgrenzenden Gedanken und Argumentationsmuster in der Mitte der Gesellschaft und bilden damit den Nährboden für Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. Angriffe auf Geflüchtete, Kampagnen ausgrenzender Sexual- und Familienpolitik, antisemitische Übergriffe im Alltag oder völkischnationalistische Aufmärsche sind aktueller Ausdruck dieser Verbindung. 

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[Material] Solidarität macht Stark - ein Wegweiser für Jugendliche im Umgang mit Diskriminierung

In der Broschüre Solidarität macht Stark, ein Wegweiser für Jugendliche im Umgang mit Diskriminierungstellen GLADT e.V. und das Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V.  verschiedene Diskriminierungsformen vor und zeigen Handlungsstrategien im Umgang mit Diskriminierungen auf.

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[Material] Ohne Frauen ist keine Revolution zu machen

Von Emiliano Zapata bis Che Guevara, wer über politische Revolutionen spricht, spricht meist von Männern. Doch "ohne Frauen ist keine Revolution zu machen" beweist das Projekt Connecting Memories The Power of the Past and the Future of Europe. Im Rahmen des Projekts wurden dazu Bildungsmaterialien in deutscher und englischer Sprache entwickelt die jetzt erschienen sind.

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