Mit Actionbounds auf Ortserkundung in Berlin und Brandenburg

Pandemiebedingt sind viele Formate der politischen Bildung nur eingeschränkt möglich. Digitale Produkte können dabei helfen, sich mit politischen Themen auch außerhalb eines Seminars auseinanderzusetzen. In Zusammenarbeit mit freiberuflichen Dozierenden sind bei Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg Actionbounds entstanden – interaktive Spaziergänge zu Themen wie selbstorganisierter Widerstand von Geflüchteten in Deutschland, Obdachlosigkeit in Berlin, institutioneller Rassismus und zu vielen weiteren Inhalten. Die Actionbounds können kostenlos gespielt werden. Dafür muss die App Actionbound auf das Smartphone geladen werden. Nach dem Scannen des QR-Codes kann es auch schon losgehen. Schaut gerne rein!

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Zehnteilige Videoreihe mit MrWissen2go zum Thema politische Partizipation

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat eine zehnteilige Videoreihe mit dem Titel „MitBeStimmen in Demokratie & Diktatur“ gestartet. Darin werden verschiedene Facetten politischer Mitbestimmung und Mitgestaltung beleuchtet und ein Vergleich zur DDR gezogen. Dabei sollen nicht nur politische Wahlen sondern auch andere Formen der Partizipation betrachtet werden. Das Besondere: Die Reihe wird mit dem bekannten YouTuber „MrWissen2go“ produziert.

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[Studie] Medienkompetenz in Deutschland überwiegend schlecht bis mittelmäßig

Die Stiftung Neue Verantwortung hat eine Studie veröffentlicht, in der anhand einer repräsentativen Stichprobe 4.194 Internetnutzer*innen ab 18 Jahren per Online-Interview zur deren Medienkompetenzen befragt wurden. Die Befragung wurde im Herbst 2020 durchgeführt. Die Studie versuchte unter anderem zu untersuchen, ob die Befragten Informationen als Werbung oder Meinung erkennen können oder ob Interessenskonflikte einer Nachrichtenquelle beachtet werden. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die Befragten insgesamt in allen abgefragten Bereichen mittelmäßig bis schlecht abschnitten. Ein Viertel der Befragten stimmte zu, dass Politik und Medien zusammenarbeiten, um die Meinung der Bevölkerung zu manipulieren.

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[Methode] Spielerisch Wissen tanken – Actionbounds zum Thema Wasser

Passend zum aktuellen Themenschwerpunkt der politischen Jugendbildung von Arbeit und Leben stellt die zuständige KJP-Fachgruppe drei Actionbounds für Berlin und Brandenburg zum Thema Wasser vor: Am 22. März fand der #Weltwassertag statt. Der Zugang zu Wasser, der Verbrauch und die Vermeidung von Abfällen wie Plastik sind rund um die Welt bedeutende Themen, die den Alltag von allen Menschen betreffen. In Zusammenarbeit mit tip tap e.V. hat Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg drei sogenannte Bounds erstellt, die in der App Actionbound kostenlos gespielt werden können. Ein Bound ist eine Art Spaziergang, bei dem zu einem bestimmten Thema ein Ort erkundet wird. Er hält Informationen in Form von Texten, Videos oder Audios sowie interaktive Quizfragen und Aufgaben bereit.

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[Studie]: Das Leben von Jugendlichen in der Corona-Pandemie

"Junge Menschen klagen in der Corona-Zeit über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das gilt besonders für diejenigen mit finanziellen Sorgen. Von der Politik fühlen sie sich im Stich gelassen. Dabei sind sowohl materielle Unterstützung als auch eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen gerade jetzt vonnöten." Das sind zentrale Ergebnisse einer neuveröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung "Das Leben von Jugendlichen in der Corona-Pandemie". Für die Politische Jugendbildung besonders brisant: "58 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Situation der Jugendlichen den Politiker:innen nicht wichtig sei. Mit 57,5 Prozent gehen fast genauso viele gar nicht erst davon aus, dass junge Menschen ihre Ideen in die Politik einbringen können."

 

Bewerbungsphase der Ich kann was!-Initiative gestartet

Die neue Bewerbungsphase der Ich kann was!-Initiative ist gestartet. Vom 15. März bis zum 07. Mai können sich Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit über das Online-Portal https://antragsportal.telekom-stiftung.de für eine Förderung durch die Ich kann was!-Initiative bewerben. Mit einer Förderhöhe von bis zu 10.000 Euro pro Vorhaben sollen Projekte im Bereich medialer und digitaler Kompetenzförderung unterstützt werden.

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Politische Bildung für Erwerbstätige: Initiative "Business Council for Democracy" (BC4D)

Die neu ins Leben gerufene Initiative „Business Council for Democracy“ (BC4D) möchte Erwerbstätigen über deren Betriebe politische Bildung ermöglichen und richtet sich dabei nach eigenen Angaben gegen Hass, Ausgrenzung, Gewalt, Desinformation und Verschwörungsmythen im Internet. Gestartet haben diese Initiative unter anderem die „Gemeinnützige Hertie Stiftung“ und die „Robert Bosch Stiftung“. Das Ziel ist es, Erwerbstätigen Kompetenzen im digitalen Bereich zu vermitteln, mit denen sie Angriffen auf demokratische Grundwerte und ein friedliches Miteinander im Internet aktiv entgegenwirken können.

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Publikation Grenznahe Räume erschienen

Obwohl ein Großteil der Bundesländer an Landesgrenzen liegt, schenkte die politische Bildung grenznahen Räumen bisweilen wenig Aufmerksamkeit. Im Rahmen des KJP-Schwerpunktthemas „Für Soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus“ setzte sich die KJP-Fachgruppe „Global denken, lokal handeln, Verantwortung entwickeln“ in den letzten beiden Jahren intensiv mit Diskriminierungsphänomenen und Solidaritätserfahrungen in grenznahen Regionen auseinander und diskutierte mit den Jugendbildungsreferent*innen der Landesorganisationen von Arbeit und Leben Herausforderungen und Chancen in diesen Regionen für junge Menschen.

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[Rückblick] Deutsch-russische Jugendbegegnung VIRTUELL: Leben – Lernen – Zukunft

Während die meisten Jugendbegegnungen von Arbeit und Leben momentan pandemiebedingt komplett abgesagt werden, fand der Jugendaustausch von Arbeit und Leben Hamburg und dem Bund der Metallgewerkschaften St. Petersburg im Dezember 2020 als digitales Format statt. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit dem Thema „Krisenzeit – Gewerkschaften und Corona”, so dass zwei Themen besondere Aufmerksamkeit geschenkt  wurde: Wie hat sich die Pandemie auf das private und berufliche Leben der Teilnehmenden ausgewirkt und welchen Beitrag können Sie als Jugendliche zu einer Verbesserung in der Krisensituation leisten?

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Journal für Politische Bildung: Corona-Zeiten

Frisch aus der Druckerpresse ist die neue Ausgabe des Journals für Politische Bildung, diesmal mit dem Schwerpunktthema "Corona-Zeiten": "Im Lockdown hatte und hat die politische Bildung einerseits damit zu kämpfen, die Existenz der Einrichtungen zu sichern, Arbeitsplätze zu erhalten und wirtschaftliche Verluste möglichst auszugleichen. Andererseits galt es, unter den Bedingungen von Corona weiterhin Seminare und Veranstaltungen durchzuführen. Mit beeindruckender Kreativität und innovativen Ideen wurden neue Formate entwickelt. Die Reaktion der politischen Bildung war ein enormer Digitalisierungsschub, der Tagungsraum wurde ins Internet verlegt. Barcamps wurden online durchgeführt, man traf sich zu Videokonferenzen und Webinaren, Angebote des Blended-Learning wurden erweitert, Erklärvideos gedreht, Trickfilme produziert, Podcasts angeboten. Einige Einrichtungen, so wird berichtet, konnten durch ihre Online-Präsenz ihre Reichweite erweitern." (aus dem Editorial der aktuellen Ausgabe).

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General Solutions: Das Escape Game zur digitalen Zukunft

«General Solutions – das Escape Game» ist ein innovatives Format der politischen Bildung, in dem sich Jugendliche und junge Erwachsene mit den Folgen der Digitalisierung für unsere Gesellschaft und für unsere Demokratie auseinandersetzen können. Den Ausgangspunkt bietet ein Szenario, das zwar fiktiv und in das Jahr 2025 verlagert, aber schon heute sehr realistisch ist: Ein großer Technologiekonzern entwickelt ein Social Scoring-System, das in Verbindung mit einer kompletten Vernetzung und Datafizierung des Alltags unser Verständnis von Freiheit und Demokratie grundlegend verändern könnte. So ergeben sich aus dem Escape Game vielfältige ethische und politische Fragen: Wer bestimmt in einer zunehmend digitalisierten Welt darüber, welche Daten gesammelt und zu welchen Zweck sie ausgewertet werden dürfen? Welche Gefahren ergeben sich aus der Nutzung von Big Data für die Menschenwürde, Gesellschaft und Demokratie?

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